Wider dem Aussterben eines ehedem tollen Hobbies…

Zugegeben, ich bin nicht mehr der Jüngste an Lebensjahren. Ich war in einer Zeit jung, in der richtige Kerle die Fotografie als Hobby hatten. Nach erfolgreicher Fotopirsch ging man in einen Raum, der als Dunkelkammer bezeichnet wurde, und entwickelte sogenannte Filme und machte Bilder als Negativ sichtbar. Mit Hilfe von Apparaten, Vergrößerungsgeräte genannt, wurden Bilder erstellt und stolz den Mitmenschen präsentiert.

Die Fotografischen Sporen musste man sich verdienen und sich langsam bis zu einer Spiegelreflexkamera hochdienen, die dann aber aufgrund des Wertes, dem Fotografen einen ganz besonderen Status verlieh. Weiterlesen

Advertisements

Fotografie zwischen Faszination und Realität

Im Moment läuft in Hamburg eine Bilderausstellung „100 Jahre Leica Fotografie“. Für mich als Liebhaber dieses Systems ist es eine Ehrensache diese Ausstellung zu besuchen.
Es ist eine Revolution der Fotografie, die Oskar Barnack vor 100 Jahren einleitete. Mit der Leica entwickelte er die Ur-Mutter der modernen Fotoapparate. Endlich war der Fotograf mobil und war mittendrin im Geschehen. Völlig neue Motivwelten wurden entdeckt und das was später Streetfotografie heißen sollte, nahm seinen Ursprung. Traditionell ist M-Leica immer gleichbedeutend mit dem Olymp der Fotografie. Die Qualität des Systems gilt als Referenzklasse. Weiterlesen