Big Brother is watching you

Guten Morgen. Kaum öffnete mein Transponder den elektronischen Türöffner zu meinem Arbeitsplatz kam der Human Observing Officer meines Arbeitgebers auf mich zu, begrüßte mich freundlich und lud ohne große Umschweife zu einem Meeting ein.
Was der wohl wieder von mir will? Unbehagen machte sich breiter je näher der Termin kam. Versäumen konnte ich ihn ja nicht, erinnert mich doch meine mit dem Smartphone gekoppelte Smartwatch rechtzeitig an den Termin. Och ja, meine tolle Uhr. Inzwischen nimmt sie mir soviel Dinge ab.
Pünktlich betrat ich das Büro, welches früher einfach nur als Personalabteilung bezeichnet wurde. Inzwischen wird hier Personal durch moderne Technik auf höchstem Niveau betreut.
„Ich will es kurz machen, es geht Ihnen nicht gut, Sie benötigen dringend Hilfe“.

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Wider dem Aussterben eines ehedem tollen Hobbies…

Zugegeben, ich bin nicht mehr der Jüngste an Lebensjahren. Ich war in einer Zeit jung, in der richtige Kerle die Fotografie als Hobby hatten. Nach erfolgreicher Fotopirsch ging man in einen Raum, der als Dunkelkammer bezeichnet wurde, und entwickelte sogenannte Filme und machte Bilder als Negativ sichtbar. Mit Hilfe von Apparaten, Vergrößerungsgeräte genannt, wurden Bilder erstellt und stolz den Mitmenschen präsentiert.

Die Fotografischen Sporen musste man sich verdienen und sich langsam bis zu einer Spiegelreflexkamera hochdienen, die dann aber aufgrund des Wertes, dem Fotografen einen ganz besonderen Status verlieh. Weiterlesen

Wenn wohnen zur Last wird.

Einen Ort zu finden an dem man gerne wohnen möchte ist nicht immer einfach, aber dennoch gelingt es den meisten Hamburgern einen Platz zu finden an dem man sich wohl fühlen kann.
Der eine liebt die alternative Lebensform, wie sie im Schanzenviertel oder in Ottensen gelebt wird, der andere mag es direkt auf der Partymeile Hamburgs, rund um die Reeperbahn, zu wohnen. Wieder ein anderer zieht die ruhige Lage rund um die Alster vor. Junge Familien wiederum nutzen die günstigen Wohnpreise rund um den Flughafen. Und ganz andere wollen mittendrin in der Stadt leben, dort wo immer was los ist. Weiterlesen

Radfahren – darüber könnte ich endlos viel schreiben

Kaum können Kinder koordiniert ihre beiden Beine benutzen, wächst in ihnen der Wunsch Radfahren zu lernen. Und so kommt es dass  bereits im ganz jungen Alter zwei Räder zur Fortbewegung benutzt werden, und dies meist ein ganzes Leben bis ins hohe Alter so bleibt.

Zunächst ist es interessantes Spielzeug, später eine Hilfsmittel um sich unabhängig zu machen. Man kommt überall hin und ist nicht abhängig von den Eltern. Es ist ein Verkehrsmittel und wichtig um mobil zu bleiben. Weiterlesen

Fotografie – Ein Hobby stirbt aus…

„Smartphones ersetzen Kameras“ – Diese Meldung ist nicht neu und leider auch bittere Tatsache.

Und so wird in einem aktuellen Artikel unter Sueddeutsche.de geschrieben:

„Die Nutzer erwarten nun auch von anderen digitalen Gerätschaften, dass man nicht dicke Handbücher lesen muss, um zu verstehen, wie man eine Nachtaufnahme macht oder wie man dafür sorgt, dass Innenaufnahmen bei künstlichem Licht keinen hässlichen Gelbstich bekommen.“ Weiterlesen

Fotografie zwischen Faszination und Realität

Im Moment läuft in Hamburg eine Bilderausstellung „100 Jahre Leica Fotografie“. Für mich als Liebhaber dieses Systems ist es eine Ehrensache diese Ausstellung zu besuchen.
Es ist eine Revolution der Fotografie, die Oskar Barnack vor 100 Jahren einleitete. Mit der Leica entwickelte er die Ur-Mutter der modernen Fotoapparate. Endlich war der Fotograf mobil und war mittendrin im Geschehen. Völlig neue Motivwelten wurden entdeckt und das was später Streetfotografie heißen sollte, nahm seinen Ursprung. Traditionell ist M-Leica immer gleichbedeutend mit dem Olymp der Fotografie. Die Qualität des Systems gilt als Referenzklasse. Weiterlesen