Wir leben von und mit dieser Welt…

…also sollte es unser aller oberstes Ziel sein diese Welt zu erhalten.

Es gibt wohl niemanden, der in seiner Schulzeit nicht solche Sprüche gemacht hat. Es war halt in. Man trug eine Anti-Atomkraft Plakette und wusste eigentlich gar nicht um was es eigentlich ging, kam doch der Strom aus der Steckdose. Man fuhr mit dem Fahrrad, je oller desto hipper war man und Verkehrsregeln waren was für Verlierer. Umweltverschmutzung oder -Zerstörung waren weit weg und sollten sich doch die Grünen drum kümmern.

Viele Dinge haben sich geändert, die Gefahr durch Atomkraftwerke ist deutlicher geworden, aber immer noch schimpfen viele von alternativen Energien, im Zweifelsfall weil sie zu teuer sind. Aus den alternativen Fahrradfahrern wurden ernst zunehmende Verkehrsteilnehme (außer von der Politik und von Autofahrern).

Und die Umweltverschmutzung wurde mittelbarer. Gibt es doch große Aufräumaktionen, weil so viele Umweltschweine ihren Müll dort entsorgen, wo sie gerade gehen und stehen, als ob es nicht ihre Umwelt wäre. Bäume  werden abgeholzt weil es den freien Ausblick stört oder weil sie angeblich krank sind.

So geschehen in Schenefeld. Ein wunderbares naturnahes Gebiet an der Düppenau wurde durch schwere Maschinen kaputt gemacht. Wie die Bürgermeisterin behauptet weil über 400 Bäume krank waren und Menschen bedroht haben. Wer dieses kleine Naturgebiet mit seinen knapp 2 Kilometern auf einer Breite von nicht mal 200 Metern kennt, kann sich nur schwer vorstellen, wie hier so viel Bäume krank gewesen sein sollen. Nun gut, zumindest viele Anwohner und Kaminbesitzer dürften sich jetzt freuen.

Nun gut Einzelschicksale, mag der ein oder andere denken, aber was uns alle angeht ist die Umweltverschmutzung, besonders die der Meere und Gewässer. Immer wenn das Wasser in der Elbe mal etwas höher war bleiben am Ufer die Hinterlassenschaften zurück. Hier kann man gut erkennen, was im Wasser schwimmt, und früher oder später Bestandteil unserer Nahrungskette wird. Plastikflaschen zu Hauf, Autoreifen, Verpackungsmittel, Dosen usw., usw..

Dieses Foto habe ich an einer Uferböschung an der Elbe aufgenommen.

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Hier ist der Ausschnitt der markierten Stelle:

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Mir ist es total egal wer es nicht gewesen ist, denn schuld ist keiner und immer die Anderen. Aber wir alle sind aufgefordert vor der eigenen Tür zu kehren. Wenn jeder einmal die Augen aufhält und seinen Nachbarn darauf hinweist, dass der Müll in die Tonne und nicht daneben gehört, gelingt es uns vielleicht der Verdreckung entgegen zu wirken.

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