Wegen der Umwelt…

Da bekomme ich ja als VIP-Kunde täglich mehrfach Mails eines der führenden Bekleidungshäusern in Norddeutschland. Zusätzlich bekomme ich mehrmals im Monat Briefpost, mit Kaufanreizen zum Teil sogar mit Rabattangeboten. Ich fühle mich also umfangreich umworben. Und auch die Verkäufer machen überwiegend einen guten Job. Da sucht man sich gern einmal die Jeans für 99 Euro, das Hemd für 59 Euro, dazu einen netten Pullover für 129 Euro aus, wohlwissend das alle Produkte in 3-4 Wochen im Midseasons Sale 20-30% günstiger angeboten werden.
Und dann an der Kasse wenn Du Dich freust bald die Beute nach Hause tragen zu dürfen, kommt die alles ernüchternde Frage: Darf es eine Tüte sein?

Was für eine Frage, soll ich die frisch geshopten Artikel unter den Arm klemmen?
20 Eurocent wegen der Umwelt soll ich bezahlen um meinen Einkauf für fast 300 Euro transportieren zu können. Bin ich jetzt kleinlich wenn ich die nur widerwillig zahlen will, oder hat hier jemand im Management versagt, der bei den großen Margen im Bekleidungshandel und immensem Social Marketing Aufwand, es nicht schafft Papiertüten mit einem Werbeaufdruck des Bekleidungshauses kostenlos an Kunden zu geben, die, egal was sie kaufen eine große Marge garantieren.

Übrigens liebes Marketing von P….. und C….., im Internet finde ich die gleiche Hose auch direkt beim Hersteller, oder bei einem Handelsunternehmen bereits zum Mideseasons-Sale-Preis frei Haus geliefert, und muss mich nicht am Sonnabend in die lange Schlange anstellen um dann bei einer schlecht gelaunten Kassiererin die Frage nach einer Tüte fragen lassen…

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Wenn es nicht so zerstörerisch wäre…

Fischmarkt Sturmflut

So als, alter Hamburger, der weiß, dass „derbe“ vielmehr eine Beschreibung für heftige Wetterverhältnisse sein kann, als Bekleidung für Hochwassertouristen, weiß man doch eigentlich, dass wenn Sturm und Sturmflut schon seit Tagen in den Medien angekündigt wird „Tiefliegende Küstengebiete“ kein guter Ort sind, sein Fahrzeug abzustellen. Warum die Feuerwehr bei jedem Hochwasser immer wieder zahlreiche Fahrzeuge bergen muss verstehe ich überhaupt nicht.
Zum Glück und dank weiser Voraussicht der Stadtplaner, hält sich heutzutage der Schaden durch Hochwasser in Grenzen und bietet ein grandioses Schauspiel für die Schaulustigen, die statt Fischmarkt Oktoberhochwasser gucken kamen…

Gedanken zum Ende der Hamburg Freezers

HAMBURG…….. FREEZERS

…so schallte der Fangesang durch die Arena am Hamburger Volkspark und wird jetzt trotz einer tollen Aktion von vielen Beteiligten wohl für immer verklungen bleiben.

Zeit für ein paar persönliche Gedanken aus meiner ganz subjektiven Sicht.

Vor fast 15 Jahren kaufte sich der Betreiber einer neuen Mehrzweckhalle mit dem Eishockeyteam Hamburg Freezers gleich einen Dauermieter mit. Letztlich war es aber eine Lizenz eines Münchener Vereins, die erworben wurde, um in der DEL mitspielen zu dürfen.

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Hamburg hat die Chance vertan!

Und jetzt sind sie alle am Heulen. Hamburg Provinz und große Chance verspielt und so…

Erst mal wäre es doch eh nur um die Bewerbung gegangen. Weitere Millionen, die die Staatskasse gar nicht hat, verbrannt worden. Und dann, wenn es tatsächlich geklappt hätte?

IOC besetzte und Hansestadt Hamburg?

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Kochen – nur noch eine App?

Wenn ich nach meiner Leidenschaft gefragt werde, ist die Antwort einfach. Es ist die Fotografie. Dieses eine Wort „Fotografie“ steht für so viele Dinge. Es steht für sammeln, für Bilder gucken, für fotografieren, für handeln, für handwerken und so viele andere Dinge. Ähnlich wäre es mit der Antwort „Musik“. Auch dieses Wort steht für unendlich viele Stichworte, rund um die Musik.

Aber wie wäre das Äquivalent, also das entsprechende Wort, für jemand der gerne kocht, der Kräuter selber zieht, der Kochbücher sammelt, der auch gern isst und bei dem das Wort Kochen nicht nur in der Küche benutz wird? Nur „Kochen“ finde ich zu banal.

Diese Leidenschaft, die ich doch so gerne mit der Fotografie vergleiche, hätte ein anderes Wort als nur Kochen, als Beschreibung für eine Leidenschaft verdient. Es wäre ein Wort wie Kocherei, etwas anderes fällt mir im Moment nicht ein

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Und dann war da noch…

…mein werbefinanzierter Gute-Laune-Sender aus Schleswig Holstein, der sich in den letzten Wochen ganz besonders bei der Aktion „Lass den Klick in Schleswig Holstein“ engagiert. Ich finde die Aktion supertoll. Soll sie doch den Hörer dazu animieren mehr lokal einzukaufen und den örtlichen Handel zu unterstützen statt dumpf Waren im Internet zu bestellen und dann das Meiste zurück zu schicken weil es nicht passt oder eben nicht gefällt. Die heimische Wirtschaft soll durch die Aktion unterstützt und die Angebotsvielfalt erhalten werden. Eine Aktion die rundum positiv zu bewerten ist. Gilt es doch die Möglichkeiten zu erhalten, in einen Laden zu gehen, dort zu stöbern, fündig zu werden und das erworbene Produkt nach Hause zu tragen. Das dabei entstehende Gefühl ist nicht zu vergleichen mit dem Erlebnis ein Paket von einem muffigen Zusteller vor die Tür gestellt zu bekommen oder Tagelang hinter einem irgendwo hinterlegtem Paket hinterher zu laufen. Also eine tolle Aktion.

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